Urbane Transformation

Rahmenplanung & Strukturkonzepte

Für schwierige innerstädtische Konversions- undTransformationsflächen, welche sich aufgrund fragmentierter Eigentumsverhältnisse und Interessen nicht in ein formelles Planungsverfahren integrieren lassen, entwickeln wir in Zusammenarbeit mit Kommunen und/oder privaten Bestandshalter*innen Stadtstrukturkonzepte und Rahmenplanungen.

Die entwickelten Konzepte und Visionen zeigen Entwicklungspotenziale auf, etablieren übergeordnete Leitbilder sowie Ordnungsprinzipien und definieren Regelwerke. Damit dienen sie gleichermaßen als Moderations- und Diskussionsgrundlage im Entwicklungsprozess wie auch als Planungsgrundlage für die etappierte Umsetzung von Bauleitplanungen inTeilbereichen. In München konnten wir für zwei Gewerbebänder mit hohem Entwicklungsdruck Rahmenpläne für dieTransformation zur produktiven Stadt von morgen erarbeiten, die Produktion, Gewerbe, Büro und Wohnnutzungen auf engem Raum vereint.

Masterplanung & Standortentwicklung

Für Unternehmen sind der Standort und seine strategisch geplante Entwicklung ein erfolgsentscheidender Faktor: Mit unserer Masterplanung erarbeiten wir zukunftsfähige und resiliente Konzepte zur Standortneuentwicklung oder Werksumstrukturierung.

Ziel der Masterplanung und Standortentwicklung ist ein architektonisches Regelwerk, das in seiner Struktur flexibel auf Veränderungen reagieren kann. So bilden wir beispielsweise potenzielles Wachstum in langfristigen Flächennutzungs- und Entwicklungsstrategien ab, die auch bei zukünftigen Standortveränderungen Bestand haben.

Beim Konzept für die BMW Urbane Produktion steht die Befürwortung von urbaner Produktion als Motor und integraler Baustein des inerstädtischen Quartiers in München im Vordergrund.

Mit der Umsetzung in intelligente, den individuellen Anforderungen entsprechende Architektur werden unternehmerische Prozesse dauerhaft rationalisiert und deren Qualität gesichert. Wir begleiten Sie bei der gesamten Umsetzung und Implementierung der Masterplanung. Auf Wunsch dokumentieren wir das detaillierte Regelwerk in einem Handbuch.

Wesentlich ist die Ausbildung eines effizienten und produktiven Kerns, die Öffnung und Verzahnung des Geländes mit der Umgebung und die Etablierung von Wechselwirkungen mit dieser.

Quartiersentwicklung

Das Quartier als räumliche Einheit von solidarischen Nachbarschaften und sozialen Netzwerken, als Ort des Wohnen und Arbeitens, ausgestattet mit einem Angebot an Gemeinbedarfseinrichtungen, lokaler Versorgung und qualitätvoller Freiräume bildet das zentrale Element einer nachhaltigen Stadt im Sinne der „15-Minuten Stadt“.

Im vormals hafenwirtschaftlich genutzten Areal in Bremen wird das Stephani Ost zum lebendigen Quartier, das durch Architektur und Freiraumgestaltung allen einen nachhaltigen Lebenstil ermöglicht.

Transformation & Nachverdichtung

Die identitätsstiftenden, attraktivsten Stadträume und Quartiere sind zumeist lebende, sich verändernde Strukturen, die auf eine reichhaltige Geschichte unterschiedlicher Nutzungen und Nutzer*innen zurückblicken. Deshalb sind die Integration, Wiederbelebung, Umnutzung, Transformation oder Nachverdichtung bestehender baulicher Strukturen und Stadträume aus unserer Sicht ein essenzieller Schlüssel zur Entwicklung identitätsstiftender, attraktiver, ökonomisch erfolgreicher und vor allem auch nachhaltiger und klimaneutraler städtebaulicher Konzepte.

Der Bürocampus transformiert ein altes Gewerbegebiet – Kubatur, Dachstruktur und Farbigkeit interpretieren das von Ziegelgebäuden und Sheddächern geprägte ehemalige Industrieareal neu.

Mobilität & Infrastruktur

Für eine nachhaltige, integrative Stadtentwicklung verfolgen wir stets einen multiskalaren Entwurfsansatz, um die Ziele, Strategien und Konzepte auf verschiedenen Maßstabsebenen vom Objekt über das Quartier und die Stadt bis hin zur Region auf ihre Belastbarkeit undTragfähigkeit zu testen. Im gleichen Maße verstehen wir Stadtentwicklung als multidisziplinäre Aufgabe, die eine Vielzahl von Expertisen – Landschaft, Mobilität, Klima, Soziologie etc. – berücksichtigt und in integrierten Konzepten zusammenfasst.

Die einheitlich hell gestalteten Haltestellen der Stadtbahn Karlsruhe verbinden sich zu einer klaren Raumfolge, die einen Kontrast zur optischen Reizdichte in den darüber liegenden Straßenzügen bildet.