Klimagerechtes Design

Flexibilität & Effizienz

Eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie zur Reduktion der CO2-Emissionen bedingt Gebäudekonzepte, die sich gegenüber Veränderungen künftiger Nutzungsbedarfe- sowie Marktentwicklungen als resilient erweisen. Neben Effizienz im Betrieb sind somit in besonderem Maße auch Flexibilität und Adaptionsfähigkeit der Strukturen gefragt.

Unsere Konzepte und Projekte sind geprägt von klaren, modularen und flexiblen Grundriss- und Tragwerksstrukturen, die auf intelligente Weise nutzungsneutrale Strukturen mit spezifischer Gestaltung vereinen.

Performative Gebäudehüllen

Die Fassade ist ein zentrales Element unserer Architektur. Neben den technischen Anforderungen muss die Gebäudehülle zunehmend zur Produktion von Energie oder zur Kühlung des Stadtklimas einen Beitrag leisten. Nicht zuletzt kommuniziert und interagiert das Gebäude über die Fassade mit Nutzer*innen und der Umgebung.

Unser Büro kann auf langjährige Erfahrungen und Kompetenzen bei der Entwicklung anspruchsvoller Fassadenlösungen – wie zum Beispiel Solar-Fassaden, Grüne Fassaden oder Doppelfassaden mit passiver Lüftung – zurückgreifen, welche die Gebäude gestalterisch prägen und darüber hinaus stets einen Mehrwert für Nutzer*innen, Eigentümer*innen und die Außenwirkung schaffen.

Bereits 2004 wurde die Pau-Horn-Arena mit aktiven Hüllflächen inkl. einer PV-Fassade gestaltet. Auch in unseren aktuellen Projekten werden die Fassaden in vielfältiger Weise mit PV-Modulen aktiviert.

Holzbau

Zur Reduktion der CO2-Bilanz gewinnt Holz als nachwachsender Rohstoff zunehmend an Bedeutung und hat sich in vielen Bereichen als klimaneutrale Alternative zur Massivbauweise etabliert. Wir können auf ein großes Projektportfolio und zahlreiche Erfahrungen im Bereich des konstruktiven Holzbau zurückgreifen, welche unterschiedlichste Nutzungsarten – vom mehrgeschossigen Wohnungsbau bis hin zum Schulzentrum – abdecken.

Begleitet durch unsere internen Holzbaufachingenieur*innen und Nachhaltigkeitsmanager*innen entwickeln wir für jedes Projekt in Zusammenarbeit mit den Bauherr*innen ein spezifisches konstruktives Materialisierungskonzept, welches über vergleichende CO2- und Lebenszyklusbilanzen sowie im Abgleich mit den Nutzungsanforderungen plausibilisiert wird.

Das Wohnquartier Stephanitor Süd ist Teil des Entwicklungsgebietes Überseeinsel in Bremen, in dem die Hafenreviere mit Wohn-, Gewerbe- und Freizeitnutzungen umstrukturiert werden.

Die drei Häuser in Holzbauweise sind in Anlehnung an die vormalige Speicherstadt gestaltet, zudem greifen sie Elemente traditioneller Bremer Häuser auf. Bild links oben © knippershelbig

Zirkularität

Zirkularität ist ein essenzieller Bestandteil einer klimaneutralen Strategie. Darüber hinaus wirken sich zirkulär geplante Projekte positiv auf den Werterhalt von Immobilien aus, wenn bei Rückbau der Wert der verbauten und weiter nutzbaren Materialien rückgewonnen wird.

Beim Konzept für den Schulcampus Ost Kornwestheim liegt ein besonderer Fokus auf der Holzhybridbauweise, der Verwendung kreislauffähiger Materialien sowie einer sortenreinen Konstruktion.

Begleitet von Forschungsprojekten zum sortenreinen Bauen entwickeln wir in unseren Projekten Konzepte zu zirkulären Bauweisen. Hand in Hand mit unseren Holzbau-Fachingenieuren untersuchen wir dasThema Zirkularität wie beispielsweise beim Schulbau Campus Ost – von der Dokumentation aller Bauteile in einem Bauteilkatalog bis hin zur Ausarbeitung der Details.

Als Pilotprojekt „Klimaneutrales Bauen“ der Landeshauptstadt München wird der Campus Ost zirkulär konzipiert und entsprechend einer maximalen Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks ausgeführt.