Paul-Ottmann-Zentrum, München

Wettbewerb 2015, 1. Preis
Ort: München
Thema: Urbane Transformation
Bauherr: SBI GmbH und Müller Beteiligung-Aubing GmbH & Co.KG
Städtebauliche Einbindung
Lageplan
Erdgeschoss
Obergeschoss

Das Projekt stellt sich der Herausforderung, ein offenes Quartierszentrum zu gestalten, das einen Bogen spannt von der vorhandenen Wohnbebauung der 60er und 70er Jahre zu einer identitätsstiftenden zeitgemäßen Lösung, die das gesamte Stadtviertel aufwertet.

Ansicht Ost
Ansicht Süd

Ein wesentlicher Lösungsansatz im Konzept sieht die Formulierung eines eindeutigen, zentralen Platzes vor, zu dem sich alle öffentlichkeitswirksamen Nutzungen hin orientieren.

Um den Zentrumsgedanken zu stärken und die Bewegungen im Stadtraum abzubilden, werden der stereotypen und orthogonalen Bebauung der Umgebung zwei polygonale Baukörper gegenübergestellt. Diese sind durch eine differenzierte, den Nutzungen entsprechende Ausformung ihrer Volumina und Höhen zueinander in Balance.

Schnitte

Neue, weite Blickbeziehungen zwischen den bestehenden und neuen Gebäuden und Freiflächen entstehen durch die Anordnung der Baukörper.

Die Dachaufsichten spielen aufgrund der benachbarten Hochhausscheibe eine besondere Rolle: Eine Abstufung der Dachfläche bis auf Erdgeschossniveau erweitert den nutz- und erlebbaren Außenraum, so dass nicht nur Grünflächen entstehen, sondern zudem leicht zugängliche Kleingärten auf den Dächern vorgesehen sind. Die Materialien verleihen den beiden skulpturalen Baukörpern Wertigkeit und haptische Qualität.

Wettbewerb:

Prof. Dietrich, Carola (Leitung)
Vogeley, Philipp (Projektleitung)
Shcherbakov, Pavel (Projektleitung)
Juszczyszyn, Katarzyna

Fachplaner:

Man Made Land, Berlin (Landschaftsarchitektur)
Matthes Max Modellbau GmbH, München (Modellbau)
Vizoom, Berlin (Visualisierung)