Eishockey- und Volleyballarena, Zürich

Wettbewerb 2012, 3. Preis
Ort: Zürich
Thema: Sport
Bauherr: Stadt Zürich, Amt für Hochbauten

Die Architektur der Eishockey- und Volleyball-Halle trägt ihre innere programmatische Substanz nach außen. Dazu werden aus horizontalen Decks verformte Raumschalen zu übereinanderliegenden Arenen mit ihren Rängen gestapelt. Transparente und großformatige Verglasungen fungieren als Gebäudehülle und treten bewusst hinter den kraftvollen, skulpturalen Volumen der beiden schalenförmigen Arena-Körper zurück.

Längsschnitt
Querschnitt
Ebene 05
Ebene 14

Die Grenzen zwischen Innen- und Außenraum werden weitestgehend aufgehoben, die Übergänge sind fließend: die unterschiedlichen Ränge werden außen sichtbar. Breite Außentreppen setzen sich innen fort und schaffen besondere Aufenthaltsqualitäten.

Ein weit auskragendes Dach betont als einladende Geste den öffentlichen Charakter des Gebäudes. Die Plaza als Freiraum ist in das Volumen eingebettet – und bildet die auflagernde Fläche für die Verbindung zwischen den beiden hinführenden Straßen.

Lageplan
Kubatur

Das architektonische Konzept suggeriert von außen eine räumliche Gleichwertigkeit der Volleyball- und Eishockey-Halle, obwohl deren Platzbedarf zur Ausübung der Sportarten jeweils unterschiedlich ist. Spezifische Materialien und Oberflächen unterstreichen die Autonomie und Identifikation der Arenen.

Wettbewerb:

Eisenbrand, Felix (Projektleitung)
Gil Muñoz, Leticia (Projektleitung)
Cauwenberghe van, Arthur
Ferreira, Pedro
Hazard, Christopher
Herbster, Philipp
Huber, Raphael
Sailer, Johannes

Fachplaner:

Werner Sobeck GmbH & Co. KG, Stuttgart (Tragwerksplanung)
realgrün Landschaftsarchitekten, München (Freiflächenplanung)
hhpberlin, München (Brandschutz)
b.i.g. mbH, Berlin (Technische Gebäudeausrüstung)
Matthes Max Modellbau, München GmbH (Modellbau)
Vizoom, Berlin (Visualisierung)