Entwicklung einer Machtbarkeitsstudie für ein mögliches Interimsquartier, das für die Dauer von fünf Jahren als Konzertsaal der Münchner Philharmonie genutzt werden soll.
Im Rahmen der Studie werden drei Szenarien entwickelt und bewertet, die die Machbarkeit der temporären Nutzung eines industriell geprägten Quartiers der Stadtwerke München als Konzertsaal beschreiben. Die Studie umfasst eine detaillierte Standortanalyse zu Flächenpotenzial, Lage und Nutzungsmöglichkeit durch die Philharmonie.
Der Umgang mit dem Areal ist geprägt von dem Bestreben, die Qualitäten und Potenziale der Bestandsbauten zu aktivieren und sie zugleich mit effizienten Eingriffen temporär neu zu prägen. Dazu erarbeitet die Studie drei Szenarien, die vor allem der Frage der Umnutzung einer denkmalgeschützten Halle als Konzertsaal nachgehen.
Das Ergebnis von Szenario 1 zeigt, dass die hohen funktionalen und akustischen Anforderungen mit den räumlichen und strukturellen Rahmenbedingungen der Halle nicht überein gehen. Szenario 2 belegt die Machbarkeit eines temporären Neubaus für die Philharmonie bei Rückbau mehrerer Bestandsbauten auf dem Areal.
Szenario 3 wurde im Zuge der Bearbeitung von Szenario 1 als Reaktion auf die sich abzeichnenden Schwierigkeiten im Umgang mit der Halle entwickelt. Es beschreibt einen völlig neuen Ansatz, in dem der Konzertsaal nicht in die Halle integriert, sondern als Zwilling neben sie gestellt wird. Die bestehende Halle wird als Foyer sowie öffentliches Forum und Zentrum der Philharmonie transformiert.
Studie:
Realisierung:
Fachplaner:
Intep Integrale Planung GmbH, Frankfurt (Projektsteuerung)
Ingenieurbüro Aster, München (Tragwerksplanung)
Knippers Helbig, Stuttgart (Tragwerksplanung)
Teuber+Viel, München (Technische Gebäudeausrüstung)
hhpberlin GmbH, München (Brandschutz)
Kunkel Consulting, Bürstadt (Bühnentechnik)
Müller-BBM GmbH, München (Raumakustik)