Der Masterplan für Firmengelände und Niederlassung zeigt wie Unternehmenskultur in Architektur umgesetzt wird und zugleich zukünftige Optionen zulässt. Er umfasst Studien für räumliche Positionierungen, Strukturerweiterungen, Funktionsveränderungen und Machbarkeiten potenzieller Interventionen.
Das Firmengelände der Adolf Würth GmbH & Co. KG bietet eine Struktur, die den Mikrokosmos des Unternehmens widerspiegelt und identitätsstiftend für Mitarbeiter, Kunden und Besucher wirkt.
Die Architektur sieht keinen Zweckbau vor, sondern definiert ein Gebäude, das im Äußeren bereits auf das Innere verweist: Ein transparenter Polycarbonat-Vorhang lässt die Unterkonstruktion, Schrauben und Bauteile durchscheinen. Die Befestigungen sind nachvollziehbar, die Technik ist im gesamten Komplex exponiert und wird dadurch aufgewertet – in Anlehnung an Würth als Weltmarktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial.
Es sind Räume entstanden, die sowohl kommunikative und soziale Interaktion als auch individuelle Aneignung ermöglichen. Seine Eigenständigkeit gewinnt das Firmengebäude durch die größtmögliche Abstraktion und Vereinfachung des Volumens. Das auskragende Vordach formuliert den darunterliegenden Bereich als Raumausschnitt innerhalb des gebauten Kubus.
Realisierung:
Fachplaner:
IB Wieland & Meißner GmbH, Öhringen (Tragwerksplanung)
Realgrün, München (Landschaftsarchitektur)
Sachverständigengesellschaft Dr. Porz mbH, Fellbach (Brandschutz)
IBB Burrer & Deuring Ingenieurbüro GmbH, Ludwigsburg (Elekrtotechnik)
Fotografie:
Brigida González
2018 AIT-Award, Anerkennung
2017 Hugo Häring Preis, Auszeichnung