Audi AG, Audi Terminal Albrechtstraße, München

Realisiert 2008
Generalplanung
Ort: München
Themen: Handel, Industrie, Generalplanung
Bauherr: Mahag Unternehmensgruppe
Bruttogrundfläche: 4.100 m²
Leistungsphasen: LPH 1–9

Dynamik, Asymmetrie und Transparenz sind die wesentlichen gestalterischen Merkmale des Audi Terminals in München. Es zeigt die architektonische Adaption der Audi Markenelemente auf Basis der weltweit gültigen und des von unserem Büro neu entwickelten Corporate Architecture.

Die Audi Corporate Architecture vermittelt die markentypische Dynamik, indem sie die Kurvenform als einfache und zugleich deutliche Bildsymbolik zu ihrem bestimmenden Element erhebt: Die asymmetrischen Kurvenräume durchdringen die klare Kubatur des orthogonalen Baukörpers und verleihen ihm seine unverwechselbare Identität. Im Innenraum simulieren sie die Dynamik einer realen Straßensituation, auf der die Neuwagen präsentiert werden.

Das gekurvte Profil der Schauräume ist jeweils mit größter Transparenz zum Stadtraum hin ausgerichtet. Sie treten in der geschlossenen Fassade aus perforiertem, gekantetem Aluminiumblech als markante, scharf geschnittene Einheiten hervor.

Lageplan
Schnitt mit Integration der bestehenden Werkstatt

In den übereinander angeordneten Räumen lassen sich viele Fahrzeuge auf einer vergleichsweise geringen innerstädtischen Grundstücksfläche präsentieren – Stapelung und kompakte Körper gehören konsequenterweise zu den durchgängigen Typologien der Corporate Architecture, um die Integration der Terminals in die dichten Zentren weltweiter Metropolen zu ermöglichen.

Erdgeschoss
Obergeschoss 01
Obergeschoss 02
Obergeschoss 03

Das Gebäude nimmt die städtebaulichen Kanten der umliegenden Wohnhäuser aus der Jahrhundertwende auf und setzt ihnen eine angemessene moderne Antwort gegenüber. Die Integration der bestehenden Werkstatt in das Neubauprojekt zeigt in besonderem Maße wie die modulare Typologie der Corporate Architecture auf unterschiedliche Anforderungen reagieren kann.

Realisierung:

Hengher, Karin (Projektleitung)
Frank, Michael
Homm, Kai
Junghänel, Matthias

Wettbewerb:

Wagner, Alexandra (Designdirektion)
Prof. Dietrich, Carola

Fachplaner:

Werner Sobek Ingenieure, Stuttgart (Tragwerksplanung)
Laux, Kaiser & Partner Ingenieurgesellschaft, Stuttgart (Technische Gebäudeausrüstung)
Realgrün Landschaftsarchitekten, München (Freiflächenplanung)
Raible & Partner, Reutlingen (Elektrotechnik)
Horstmann + Berger, Altensteig (Bauphysik)TransSolar Energietechnik, München (Energieberatung)
Schmidt König Lichtplaner, München (Lichtplanung)

Fotografie:

Brigida González
Jens Passoth