Sanierung Sperrengeschoss U-Bahn Marienplatz, München

Realisiert 2015
Wettbewerb 2010, 1. Preis
Ort: München
Themen: Handel, Infrastruktur, Bestandsentwicklung
Bauherr: Stadtwerke München
Bruttogrundfläche: 5.420 m²
Leistungsphasen: LPH 0–7, baukünstlerische Oberleitung

Das architektonische Konzept optimiert Zugang und Transfer zu den Bahnsteigen. Es schafft einen Stadtraum mit eigener Identität an der neuralgischen Schnittstelle von wichtigen Verkehrssystemen und dem stark frequentierten Mittelpunkt Münchens.

Sperrengeschoss
Ausgangssituation

Der konturlose und weitläufige Bestand wird auf einfache Räume reduziert. Der ordnende Eingriff schafft eine verständliche und visuell begreifbare tektonische Raumbildung. Nicht einsehbare, dunkle Nischen sind entfernt, das Sperrengeschoss wirkt offen und weitläufig.

Den Entwurf prägt die gemeinsam mit dem Lichtdesigner Ingo Maurer entwickelte Farb- und Lichtgestaltung. Eine speziell für das Sperrengeschoss entworfene Beleuchtung sowie Spiegelungen durch die Verwendung reflektierender Materialien an Decken und Wänden erzeugen die lichte Atmosphäre.

Als Bezug zu den bereits seit den 70er Jahren bestehenden Bahnsteigen wurde für das Lichtkonzept die Farbe Orangerot ausgewählt. Das Sperrengeschoss im Marienplatz ist heute ein unverwechselbarer Stadtraum mit einer eigenen Identität – lebhaft, stark frequentiert und mit speziellem Flair.

Wettbewerb:

Kordowich, Sebastian (Projektleitung)
Noss, Lisa (Projektleitung)
Behm, Julia
Boland, Christian
Nölke, Felix
Noss, Lisa

Realisierung:

Stetter, Veronika (Projektleitung)
Kordowich, Sebastian (Projektleitung)
Behm, Julia
Grundmann, Veit
Herbster, Philipp
Liedgens, Robert
Pryor, Bernine
Schambeck, Andrea

Fachplaner:

Berk + Partner Bauingenieure GmbH, München (Tragwerksplanung)
Ingo Maurer, München (Lichtplanung)
Planungsbüro Silberbauer, Traunstein (Elektrotechnik)
Teuber + Viel, Ingenieurgesellschaft für Energie- und Gebäudetechnik mbH, München (Technische Gebäudeausrüstung)

Fotografie:

Brigida González