Die Alte Physiologie der Universität Tübingen wird umgenutzt, denkmalgerecht saniert und nachverdichtet. Der Erweiterungsbau greift die Fassade des Bestands auf und interpretiert diese neu.
Viele – zumeist denkmalgeschützte – Bestandsgebäude sind ungeachtet ihrer identitätsbildenden und baukulturellen Potenziale betroffen von Leerstand und fehlenden Nachnutzungsperspektiven.
Wir entwickeln in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Behörden und Beteiligten integrierte architektonische Konzepte zur Nachverdichtung und Umnutzung denkmalgeschützter Ensembles und innerstädtischer Bestandsimmobilien mit dem Ziel, ungenutzte Flächen- und Nutzungspotenziale zu heben und die Objekte als marktgerechte und gleichzeitig identitätsstiftende Stadtbausteine wieder zu beleben.
Der Immobilienbestand der Nachkriegsjahre in Deutschland ist geprägt von einer Vielzahl an Gebäuden, welche aufgrund ihrer unattraktiven Außenwirkung sowie funktionaler oder technischer Mängel keine Nutzungsperspektive für eine zukunftsfähige Entwicklung haben.
Über unsere Architektur und Gestaltungskonzepte gelingt es uns neue Identitäten zu entwickeln, welche es ermöglichen die Objekte als attraktive, marktgerechte und zukunftsweisende Immobilien neu auf dem Markt zu platzieren. Die gestalterische, strukturelle und funktionale Qualität unserer Konzepte sichert die Markt- und Renditefähigkeit des Objektes und strahlt darüber hinaus positiv auf die Entwicklung der Umgebung aus.
Der neue Öschberghof präsentiert sich heute als ein harmonisches Zusammenspiel von Bestands- und Erweiterungsbauten – aus Alt und Neu ist ein identitätsbildender Hotelkomplex entstanden.
Unsere Innenstädte sind im Zuge der starken Veränderungen im stationären Einzelhandel in den vergangenen Jahren von zunehmenden Leerstand ehemals pulsierender Handels- und Warenhausobjekte betroffen.
Durch Aufstockung in Holzbauweise, performativen Fassaden sowie Begrünungen wird der 70er-Jahre Bestand zu einem flexibel bespielbarem Stadtbaustein mit öffentlichen Bereichen umgenutzt.
Wir eröffnen neue Nutzungs- und Entwicklungsperspektiven für diese Bestandsimmobilien, die sich aufgrund einer zumeist starren, monofunktionalen typologischen Struktur einer Um- und Weiternutzung zu widersetzen scheinen. Im Vordergrund steht für uns dabei den Bestand durch zielgerichtete Eingriffe zu flexiblen, adaptionsfähigen und damit wertbeständigen Typologien und Strukturen zu transformieren und dabei gleichzeitig die graue Energie als Ressource und als Wert zu betrachten.
Die denkmalgerechte Revitalisierung des ehemaligen Kaufhauses ermöglicht in den unteren Geschossen Retailflächen, in den oberen Ebenen flexible Büronutzung sowie Gastronomie auf dem Dach.
Durch den Rückbau der Fahrtreppen im Zentrum wird der bauzeitliche Raumeindruck des Atriums im ehemaligen Warenhauses Hermann Tietz (Karstadt) wieder inszeniert.
Energieeffizienz im Betrieb und die thermische Behaglichkeit des Nutzers sind zunehmend wichtige Kriterien für die Attraktivität und Vermarktungsfähigkeit von Bestandsimmobilien.
Das Bestandsgebäude mit Büro- und Einzelhandelsflächen wurde 1971 errichtet. Die Revitalisierung der 70ger-Jahre Struktur sichert eine nachhaltige Nutzung und schafft neue Identität.
In Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern für technischen Ausbau, Bauphysik und Klimadesign entwickeln wir intelligente, maßgeschneiderte und angemessene Sanierungskonzepte, welche die Belange des Energieverbrauchs, der Nutzungsanforderungen, der Nachhaltigkeit und der Fassadengestaltung integrieren. Über den gesamten Prozess haben wir dabei fortwährend die Belange des Klimamanagements und der Fördermöglichkeiten im Blick und können Sie kompetent durch den gesamten Planungs- und Bauprozess begleiten.
Mit neuer geschosshoher, präzise gefasster Elementfassade inkl. Übereckverglasungen vermittelt das Gebäude Großzügigkeit nach Außen und bietet im Inneren optimale Lichtverhältnisse.